Monatelang wurde geplant, bestellt, gemessen und Holz hergerichtet. Das Schreiner-Team aus München ist bereits zum dritten Mal für den Bau des Messestandes zuständig. Die Erfahrungen von 2010 und 2015 gaben ein wenig Sicherheit, aber von Routine konnte nach fünf Jahren längst nicht gesprochen werden. Im April 2019 begannen die Planungen für den etwa 900 Quadratmeter großen Stand auf der Interschutz in Hannover. Zunächst fand die Hauptarbeit noch am Computer statt. Ab Januar 2020 bohrten und sägten die Schreiner zusammen mit eingeteilten Kräften aus dem Wachdienst der Feuerwache 7 dann dickere Bretter - nämlich aus Holz. Und sie kamen gut voran. Im Frühjahr stand soweit alles: Bar, Bühne, Themeninseln, Besprechungsraum und Aktionsfläche. Damit war so gut wie alles für die Maler hergerichtet, die den Standteilen ihr kräftiges, feueriges rot verliehen. Viel Arbeit machte dem Team am Ende der Standbauarbeiten noch der Turm. Er soll später der zentrale Hingucker des Standes sein, von dem während der Messe auch die Höhenretter ihre Übungen durchführen. Stabil muss er also sein, weshalb sich unter der Holzverkleidung eine Gerüstkonstruktion versteckt. Die Fachleute der Schreinerei haben millimetergenau gemessen - und wenn es doch einmal an der Feinabstimmung fehlte wurde kurzerhand nochmal die Säge angesetzt.





